ÜBER ELFEN UND NATURWESEN

"Wir Menschen könnten genauso wenig wie die Tiere überleben, wenn nicht die vielen feinstofflichen Wesen in der Natur entscheidend mithelfen würden, die Pflanzenwelt, die unser grundlegender Nahrungslieferant ist, zu hüten und die Fruchtbarkeit des Bodens anzuregen. Naturgeister sind Teil des lebendigen Organismus Erde."

(Christine Stecher)

 

Hüter und Helfer im Pflanzen- und Tierreich. Wild und frei in einer Welt voller unkontrollierbarer Naturgewalten. Spielend, singend und tanzend voller Freude und Übermut.

Als Helfer der Engel - und unter deren Anleitung - gehen die Elfen und Feen fleißig ihren Aufgaben nach und sorgen dafür, dass das Leben auf Mutter Erde gedeiht. Sie hüten Quellen, Bäche und Teiche. Sie pflegen Pflanzen und betreuen Tiere. Außerdem übernehmen die Elfen oft sogar eine Art Patenschaft und somit die Fürsorge für ein Neugeborenes. Fehlt die Zuwendung der Eltern, wird das Kind in warme, helle Energie gehüllt. Auch größere Kinder werden gerne getröstet, wenn diese traurig oder einsam sind. Die besondere Zuneigung stammt wohl daher, weil Elfen in ihrem lebendigen, verspielten und liebenswürdigen Wesen Babys und Kleinkindern sehr ähnlich sind.

 

"Elfen begleiten Seelen der Ungeborenen, die gerade noch in den Seerosenteichen, Brunnen oder Quellen der Anderswelt ruhten, auf ihrem Weg ans Licht der Welt. Sie stehen ihnen bei der Geburt zur Seite und helfen beim Übergang von der einen in die andere Welt."

(Christine Stecher)

 

Feen erinnern - als Hüterinnen der Erde - auch an die alte Macht der mütterlichen Erdgöttin und ihrer Priesterinnen. Ein sehr bekanntes Beispiel hierfür ist sicherlich die geheimnisvolle Fee Morgana, bekannt aus Sagen und Mythen aus der Zeit von König Artus und Avalon. Nur ein dünner Schleier trennt die Menschenwelt von den Feenreichen. Um als Mensch jene zarte Ebenen der Feen und Elfen zu erreichen, die langsamer als das Alltagsbewusstsein schwingt, bedarf es des achtsamen Spürens und der Innenschau. Geht man bewusst in die Stille - sei es durch Meditation oder durch andere Entspannungsübungen - und erreicht man einen Zustand geistig seelischer Balance, kann man leicht den Energien der Natur begegnen. Sei es indem man sich gegen einen Baum lehnt und ihm innerlich lauscht oder sei es das Hineinspüren in die Wachstumsenergie, die die Blumen einhüllt und durchströmt. Alles in der Natur ist beseelt.

 

"Das Band, das zwischen Naturwesen und Menschen besteht, ist die Liebe zur Schöpfung. Menschen, die sich zur Tier-, Mineral- und Pflanzenwelt hingezogen fühlen, entwickeln ein Gespür für die Wesen, die in Kristallen, Felsen, Bäumen oder Hecken wohnen oder Tiere beschützen und ihnen zur Hilfe eilen."

(Christine Stecher)

 

Die abgeschieden lebende Landbevölkerung im Nordwesten Europas lebt heute noch in guter Nachbarschaft mit den Geistwesen der Anderswelt. Im Gegensatz zu diesen Bewohnern in Island, Irland, Schottland, Wales oder Cornwall wird dem alten Zaubervolk im dichtbesiedelten, von der christlichen Kultur durchdrungenen Raum Mitteleuropas kaum mehr Respekt entgegengebracht. Dabei ist eine Annäherung an das Elfenreich und ein freundschaftlicher Kontakt leicht möglich. Elfen reagieren beispielsweise stark auf menschliche Bewunderung für die von ihnen betreuten Schützlinge, auf ein ehrliches Lob über ihre Arbeit sowie auf freundliche Zuwendung. Durchquert man eine Naturlandschaft, kann man innerlich um Erlaubnis bitten und begegnet so der Natur und ihren Wesenheiten mit Achtsamkeit. Elfen und Feen sind außerdem in der Gefühlsebene heimisch. Negative Gefühle von Menschen haben eine abschreckende Wirkung. Naturwesen flüchten vor einer zornigen Person, die Pflanzen und Tiere lieblos behandelt. Aufrichtige Freude hingegen an den kleinsten und verborgenen Schönheiten der Natur ermöglicht einen einfachen Zugang zur Anderswelt der Naturwesen.

 

"Das Reich der Elfen und Feen besteht seit Anbeginn der Erde. Es entwickelte sich zusammen mit dem Pflanzen- und Mineralreich und ist mit dem Tierreich und dem Reich der Menschen verbunden."

(Christine Stecher)

Elfen bewohnen Berge, Hügel und Täler, sind in Felsen, Kristallen, Bäumen oder Hecken beheimatet. Überall, wo ungezähmte Natur zu finden ist, sind sie zu Hause. Dort allerdings, wo Pflanzen und Tiere ausgerottet werden und wo die Landschaft von Asphalt und Beton bedeckt wird, zieht sich das Reich der Elfen und Feen zurück oder verschwindet sogar ganz.

 

Naturgeister sind vom Wesen her scheu und in ihre Aufgaben vertieft. Ausnahmen sind Elfen, die in Parkanlagen, im Garten, am Feld oder für Pflanzen und Tiere im Haus wirken. Gartenarbeiten sollten in dem Bewusstsein durchgeführt werden, dass die Elementarwesen rundherum eifrig tätig sind. Eine positive Resonanz erzielt man sicher durch freundliche Gedanken, Singen oder Summen und indem man ganz bei der Sache ist. Gedankenlosigkeit und Ungeduld haben in der Natur und in Kontakt mit den Elfen nichts verloren. Indem man vor einer geplanten Arbeit die Pflanzengeister innerlich informiert, gibt man ihnen die Chance zum friedlichen Rückzug und bringt ihnen Anerkennung entgegen. Auch über einen kleinen Segensspruch bei Neuanpflanzungen freuen sich die Naturwesen.

 

"Naturwesen sind Energiewirbel, die sich in ständiger Bewegung befinden und deren Eigenschaften auch von jedem einzelnen Menschen etwas anders wahrgenommen werden."

(Christine Stecher)

 

Durch bewusstes Arbeiten im Einklang mit der Natur, Respekt gegenüber den Elfen und Achtung gegenüber der Schöpfung können sich die Tore zu den geistigen Welten öffnen. Das Lauschen innerer Impulse und Zeichen und das Raumgeben der Emotionen ermöglichen Rückmeldungen aus der Parallelwelt. Elfen können sich auch als Lichtschein, als weiß gekleidete Frau oder in Tiergestalt bemerkbar machen.

Quelle:

"Das kleine Buch der Feen und Elfen", Christine Stecher